reflections

Auf dem Gipfel

Liebe Freunde,

heute komme ich endlich wieder dazu, Euch zu schreiben. Die letzten drei Tage bin ich mit meinen Schlittenhunden Waldemar, Rex und Gildo durch die Hochebenen des Playaplaya-Gebirges im Norden Madagaskars gecarvt. Von der Bodenstation in Huondayabla ging es am Samstag hoch auf den Mount Gulagopo und danach immer weit voran. Der Wind peitschte, der Schnee fiel und vom Berg herunter konnten wir mit unserem Fernglas die perlweißen Strände Guzantabalas beobachten. Es ist wunderbar.

Mein Freund Charles hat sich gestern Nacht im Zelt den rechten Zeigefinger abgefroren, weil der Depp die Handschuhe zum Nasebohren abgenommen hat. Viel mit Nasebohren war dann nicht mehr ohne rechtem Zeigefinger, aber das macht mir nichts. Dafür haben wir nun umso mehr Spaß, wenn ich Charles morgens mit einem herzlichen "Gib mir fünf" aufwache. Was ein Kalauer.

Auf dem Weg nach oben haben wir die Familie Guadelajara getroffen. Die Familie bestand im wesentlichen auf einem lustigen fröhlichen kleinen Hund, der Kot schleuderte und zwei kleinen spanischen Menschen. Wir haben uns nicht besonders nett unterhalten, aber ich habe niemanden geschlagen.

Morgen gibt es dann wieder interessante News.

 Euer Pow


9.10.07 11:37, kommentieren

Angekommen in Antanarivo

Kokos Kolegeninis (liebe Freunde),

nach 14 Stunden Flug bin ich vor zwei Stunden endlich am Flughafen Ivaro in Antanarivo gelandet. Es stinkt ein wenig nach Pisse hier, aber nicht schlimmer als zuhause. Geflogen bin ich heute Nacht mit British Airways und so sahen die Stwardessen auch aus. Vier Baileys, zwei Wein und ein Fernet Menta haben mich sicher sanft in den Schlaf gewogen, sodass ich jetzt fit bin wie ein mit Kokain und Drogen vollgepumpter Turnschuh. Leider ist das Wetter scheiße. Sieht hier aus wie in London, das Ried ist ein Traum dagegen. Egal.

Madagaskar hat nur eine Stunde Zeitverschiebung zu Euch, sodass ihr mich auf meinem madaskanischen Handy unter 00261-20-2245453 erreichen könnt.

Gleich hole ich mir das Liegefahrrad, das ich schon von Deutschland aus im Liegefahrradverleih "Agabomakulelo" in Antanarivo gemietet habe. Kostet nur umgerechnet 1,50 Euro am Tag und meinen Koffer schiebt mein neuer Freund Charles Rabamananjara nebenher. Den gabs´s kostenlos dazu. Zusammen fahren wir ins "National Museum of Modern Turtles", das nationale Schildkrötenmuseum. Auf Madagaskar gibt es 3421 Schildkrötenarten, die alle unter Naturschutz stehen. Die putzigen Pelztierchen will ich natürlich alle sehen. Danach würde ich gerne ins "Granja Manjare", wo es die beste Schildkrötensuppe des Landes geben soll. Ich werde euch davon berichten!

So, das war es erstmal. Mein erster Blogeintrag aus Antanarivo. Wie aufregend.

Bis bald!
Euer Pow

P.S.: Damit ihr einen Eindruck von der vielfältigen Fauna des Landes bekommt, hier ein kleines Video:


 

1 Kommentar 21.9.07 14:27, kommentieren



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung